Luxuriöse Mode aus Italien: Prada

 

Seine Kollektionen sind für Fashionistas und Modebewusste der Inbegriff von Exklusivität, Eleganz und Luxus.

Prada

Prada Tasche

schwarzes Leder

Maße H x B x T    35 x 36 x 14 cm

Beidseitig mit goldenem Reißverschluss

Erhaltung sehr gut mit Staubbeutel

Prada Tasche schwarzes Leder schwarzes Leder Maße H x B x T 35 x 36 x 14 cm Beidseitig mit goldenem Reißverschluss Erhaltung sehr gut mit Staubbeutel

1.050,00 €

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Prada

Prada Tasche

schwarzes Leder

Maße H x B x T    30 x 40 x 18 cm

Mit goldenen Metallaccessoires

Erhaltung sehr gut

Prada Tasche schwarzes Leder Maße H x B x T 30 x 40 x 18 cm Mit goldenen Metallaccessoires Erhaltung sehr gut mit Staubbeutel

950,00 €

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Prada 
Das Mailänder Modehaus Prada wurde schon 1913 als Fratelli Prada (Gebrüder Prada) von Martino und Mario Prada gegründet, im Jahr 1958 übernahm Mario Pradas Tochter Luisa. Ab 1978 machte die Enkelin Miuccia Prada das Unternehmen zum Weltkonzern, doch schon der Beginn war vielversprechend: Bereits die Gründer waren ab 1919 königliche Hoflieferanten. Sie fokussierten von Anfang an auf exklusive Lederwaren wie Taschen, Koffer und Handschuhe. Für diese Stücke ist das luxuriöse Modehaus bis heute berühmt.

Pradas Aufstieg zur Weltmarke

Schon die Gründer verbanden Mode mit Luxus, was immerhin nicht selbstverständlich ist. Sie eröffneten ihr erstes Geschäft in der eleganten Mailänder Modestraße Galleria Vittorio Emanuele II, bedienten die gehobene Kundschaft und bewarben sich so lange hartnäckig um die Belieferung des Hofes, bis ihnen den Schritt 1919 gelang. Fortan nahmen sie das Wappen des Königshauses Savoyen, den Savoy-Knoten (4 x Acht-Knoten), mit in ihr Logo auf. Prada beschränkte sich über viele Jahrzehnte auf seine Wurzeln in Mailand, erst 1983 eröffnete Miuccia Prada ein zweites Geschäft immer noch in Mailand (Via della Spiga). Sie war selbst als Modeschöpferin höchst kreativ und erwarb sich eine hohe Reputation durch ihren innovativen Einsatz unterschiedlichster Stoffe, mit denen sie in modernen, schlichten Linien ihre Kollektionen designte. Ein wahrer Durchbruch gelang ihr 1985, als sie Handtaschen aus schwarz glänzendem Fallschirmnylon fertigen ließ. Die Kundinnen rissen ihr die neuartigen Taschen aus den Händen, leider entdeckten alsbald auch die Modefälscher den Stil für sich: Diese Prada-Handtaschen gehören zu den am häufigsten illegal kopierten Modestücken. Miuccia Prada war zwar mit der Eröffnung neuer Geschäfte vorsichtig, nichtsdestotrotz vertrieb sie ihre Mode auch international, was teilweise auch schon ihre familiären Vorgänger getan hatten. Doch Miuccia gelang ein echter Schritt auf das internationale Parkett, sie machte aus einem zwar exklusiven, aber doch altehrwürdigen und biederen Lederwarenunternehmen einen weltweit führenden Modekonzern. Im Jahr ihrer Übernahme – 1978 – hatte sie Patrizio Bertelli kennengelernt, der in Arezzo ein Lederwarengeschäft führte. Sie gewann ihn als Zulieferer, alsbald wurde er ihr wichtigster Geschäftspartner und schließlich auch ihr Lebenspartner: 1987 heiratete das Paar. Bertelli war ein sehr aktiver Geschäftsmann und beförderte maßgeblich den Erfolg von Prada, er stieg alsbald in die Geschäftsleitung auf. Die 1949 geborene Miuccia Prada ist noch heute CEO und Chef-Designerin von Prada. Sie kreierte Marken wie Prada SpA, The Original Car Shoe und Miu Miu, auch erwarb sie Firmen wie Church’s. 

Bahnbrechende Prada-Designs

Die Handtaschen aus Fallschirmnylon waren nicht der einzige Coup von Prada. Kurz danach präsentierte das Unternehmen mit der Linie „Vela“ Taschen aus markantem Nylonmaterial, die als besonderes Kennzeichen ein auf dem Kopf stehendes silberfarbenes Dreieck trugen. Dieses wurde neben dem markanten Prada-Schriftzug ein Logo der Marke. Ein hochpreisiger, in dezentem Schwarz designter Rucksack aus diesem Material wurde zum Prestige-Objekt (und ist es bis heute), ihm folgten weitere Produkte aus diesem Stoff, darunter große Reisetaschen und Geldbeutel. Zur Designsprache der Mailänder Modeschöpfer gehört Purismus, viele Stücke sind in einer einzigen Farbe gehalten. Damit setzte sich Prada von Anfang an von den teilweise schrillen Kollektionen anderer Labels ab. Nach dem großen Erfolg der Handtaschen und Accessoires brachte das Modeunternehmen sehr erfolgreich Schuhe und ab den späten 1980er Jahren erste Bekleidungskollektionen heraus. Auch hierbei blieben die Linien klar und die Designs minimalistisch. Wer Prada trägt, beweist damit Präferenzen für klassische Eleganz, wobei es auch Ausnahmen gibt: Mit Prada Ugly wurde eine geradezu konträre Kollektion geschaffen, die sich mit Retrofarben an jüngere Frauen richtete, zur Mode entsprechende Accessoires in knalligen Designs lieferte und gerade damit für Furore sorgte. Auch damit hat der Konzern Erfolg.